Die Schandgesellen

Um musikalisch neue Wege zu gehen taten sich am 15. August des Jahres 2007 Arnulf das Schandmaul, bekannt von der Spielmannstruppe Tuivelsminne, und Narrus, Kopf der Gruppe iOcUs aViS, zusammen, um schon am darauf folgenden Tage den ersten Auftritt zu meistern und nach nur kurzer Zeit mit der ersten CD "Weniger ist mehr - mehr oder weniger" das Publikum zu erstaunen.

Ende 2009 und Anfang 2010 konnten die Schandgesellen zwei weiteren alten Hasen der österreichischen Mittelalterszene "verpflichten". Wilhelm der Widerling sonst der Mann fürs Grobe, musikalisch jedoch eher für die feineren Klänge zuständig, hat langjährige Erfahrung beim 11. Chor und bei Hundsfott und Ungenoss gesammelt, ebenso wie sein langjähriger Bandkollege Julu, der gemeinsam mit dem Vinländer für den Rhythmus verantwortlich zeichnet. Abgerundet wird der Klang der Schandgesellen, wie er sich auf der zweiten CD "Lausch dich geil" präsentiert, durch Seidelbrecht.

Diese Spielleute zeichnen sich jedenfalls durch enorme Vielseitigkeit aus, was sich vor allem in ihrem reichhaltigen Instrumentarium widerspiegelt.

Mit jeglicher Besetzung die größtmöglich musikalische Vielfalt zu zeigen ist das Anliegen der Schandgesellen. Mit einem, mit großer Sorgfalt ausgewähltem Instrumentarium wird dem interessierten Publikum auch historisches Liedgut näher gebracht. Das bunt gemischte Repertoire reicht dabei vom Minnelied bis hin zum Trink- und Spottlied.

Ob nur ein Schandgeselle Tavernenmusik macht oder alle sechs Schandgesellen (vielleicht sogar durch Gastmusiker erweitert) Konzertsäle zum Kochen bringen, es ist immer ein Genuss die Schandgesellen zu hören, wobei das akustische Erlebnis mit jedem Schandgesellen steigt - wer die volle Truppe mal gehört hat wünscht sich diese Besetzung immer wieder...

Die Schandgesellen stehen in der Tradition der Spielleute, wenn es darum geht aus allen Winkeln der Welt Einflüsse zu sammeln, Neues zu erschaffen, Bekanntes zu verändern und einfach durch die Welt zu ziehen um dem Publikum Freude und Kurzweil zu bringen – und sich dabei nicht zu ernst zu nehmen.

Es wird sowohl auf historisierende Präsentation als auch auf Kreativität viel Wert gelegt. Freude und Lust am Spielen steht im Vordergrund, wobei man musikalisch flexibel bemüht ist vor allem auch publikumsorientiert zu arbeiten.

Ein sehens- und hörenswertes Erlebnis mit Marktmusik vom Allerfeinsten!

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